Die Reichenberger Straße 114 ist ein Mietshauskomplex in Berlin-Kreuzberg, dessen Bewohner_innen sich mit Solidarität, Kunst und Protest gegen Verdrängung wehren. ACHTUNG, HEIMSTADEN: RISIKOKAPITAL - WIR BLEIBEN ALLE!
Reichenberger Strasse 114 is a tenement building in Berlin-Kreuzberg whose residents resist expulsion with solidarity, art and protest. HANDS OFF, HEIMSTADEN. WE WILL STAY!
July 14, 2021
Wir trauern um Esther Bejarano (1924-2021)
Reiche 114 tenants mourn the loss of Holocaust survivor and deeply committed anti-fascist Esther Bejarano who dies at 96
Am 10.07.2021 ist Esther Bejarano im Alter von 96 Jahren gestorben. Sie hat als Jüdin das KZ Auschwitz, das KZ Ravensbrück und den Todesmarsch überlebt. Anschließend widmete sie ihr Leben dem Kampf gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus, trat gegen das Vergessen und für Menschenrechte und Solidarität ein.
Wir gedenken ihr in größtem Respekt & voller Dankbarkeit!
June 23, 2021
Bericht zur Kundgebung am 20. Juni: Kampagnen-Endspurt für die Enteignung von Akelius, Deutsche Wohnen & Co!
Report on the June 20 manifestation: a successful campaign finish to expropiate Akelius, Deutsche Wohnen and alike!
Am Sonntag (20.06.21) haben mehrere hundert Menschen vor den beiden Akelius-Häusern Reichenberger Str. 114 und 72a gegen Akelius und gegen die Spekulation mit Wohnraum im allgemeinen demonstriert. Niemand mag Akelius, niemand will Akelius und niemand findet sich einfach so mit Akelius ab - never!
Sonne satt, gute Musik, interessante Redebeiträge und super Stimmung machten diese Musik-Kundgebung zu einem sehr heißen Sommervergnügen. Die Nachricht an Akelius und alle Spekulanten war klar und laut: Wir akzeptieren nicht, dass mit unseren Häusern und Wohnungen spekuliert wird, denn Wohnraum ist keine Ware!
Viel Spaß mit unserer kleinen Galerie.
February 22, 2021
Spekulationsobjekt vs. selbstorganisierter Freiraum: Eine kleine Chronik der Reiche 114
Speculative Capitalism vs. Self-Organized Open Spaces: A Brief Chronicle of Reichenberger 114
Mit diesen erfolgreichen Kämpfen schufen die Bewohner*innen die Voraussetzungen dafür, dass das Haus bis heute Anlaufstelle und Zufluchtsort ist für Menschen, die aus verschiedensten Gründen struktureller Diskriminierung ausgesetzt sind, insbesondere für Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben und / oder aus anderen Ländern hierher geflüchtet sind. Viele der Bewohner*innen sind in der FLINT*-Szene verwurzelt. Diesen Freiraum wollen wir erhalten für unkonventionelle, basisdemokratische, selbstorganisierte Lebensformen.
Artur Brauner verkaufte das Haus 2010 an die Firma TuAr. Diese verkaufte 2011 weiter an Akershus, einem Teil von Henrik Ulvens Immobilenkonsortium. Doch auch für Ulven waren die Mieter*innen der Reiche 114 zu gut organisiert. Um weiteren Stress zu vermeiden, verkaufte er 2014 an Berlin Aspire.Doch auch die bissen sich die Zähne an den renitenten Mieter*innen aus und verkauften 2018 an Akelius – für Berlin Aspire allerdings zu spät: Eine umfangreiche Recherche deckte die Betrügereien von Berlin Aspire auf und läutete das Ende des Unternehmens ein.
Seit 2010 waren es also vier Verkäufe – und dabei eine rein spekulative Preissteigerung um etwa 500 Prozent. Nichts wurde in das Haus investiert. Oft mussten Mieter*innen vor Gericht ziehen, damit die Besitzer*innen auch nur die notwendigsten Reparaturen durchführten.
Wir Bewohner*innen wehrten und wehren uns auf allen Ebenen: Mit vielfältigen Mitteln leisten wir Widerstand dagegen, dass die Besitzer ihr Kommerz- und Profit-Konzept reibungslos durchziehen. Im Haus, auf der Straße, im Büro der Besitzer*innen, vor Gericht und an vielen anderen Orten.
Unser Ziel: Selbstorganisierung und freie Entfaltung für alle Menschen - unabhängig von ihrer Finanzstärke - anstatt Kommerzialisierung der öffentlichen und privaten Räume.
Unterstützt uns! Kommt zur Kundgebung am Samstag, 27. Februar, ab 14 Uhr vor der Reichenberger Str. 114!
March 3, 2019
Medien greifen Kritik an BERLIN ASPIRE auf
German media report misleading conduct by BERLIN ASPIRE
To our satisfaction, major media in Germany have picked up on tenants' criticism of misleading conduct by BERLIN ASPIRE. For the whole investigative story by Berliner Zeitung see here, for a report of public TV channel RBB see here.
Eine siebenmonatige Investigativrecherche der Berliner Zeitung bestätigt, wovor Mieter_innen-Initiativen schon langem warnen: BERLIN ASPIRE arbeitet mit einem dubiosen Geschäftsmodell basierend auf Doppelverträgen, verdeckten Kaufpreisrückzahlungen und Vorkaufsrechtvereitelungen. Das Rechercheteam deckte zudem auf, dass hinter BERLIN ASPIRE ein Geflecht von über 80 Firmen in Deutschland, Österreich, Zypern und Israel steht. Die komplette Recherche der Berliner Zeitung mit Podcast und Video findet ihr hier, einen Bericht des RBB hier.
Glückwünsche für die gelungene Öffentlichkeitsarbeit und solidarische Grüße an alle Mieter_innen, die noch mit BERLIN ASPIRE zu tun haben! BERLIN ASPIRE hat unser Mietshaus in der Reichenberger Straße 114 ja inzwischen abgestoßen und an den Immobiliengiganten AKELIUS verkauft, deren Geschäftmodell auf Luxusmodernisierungen und horrenden Mietsteigerungen basiert. Keine Frage, dass wir uns auch dagegen wehren.
July 2, 2018
"Betongold" gegen AKELIUS in Hamburg
Video: 'Concrete Gold' action against AKELIUS in Hamburg
June 17, 2018
Demonstration vor AKELIUS-Zentrale
June 2: Protests in front of AKELIUS headquarters
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[3.6.18] PM der Akelius-Mieter*innen-Vernetzung Berlin Berlin solidarisch mit Hamburg!
Protest vor der Akelius-Zentrale in Berlin am 2. Juni 2018 Gestern protestierten 80 bis 100 Akelius-Mieter*innen und Unterstützer*innen vor der Akelius-Zentrale in Kreuzberg aus Solidarität mit dem MIETENmove! in Hamburg. Auf Schildern und Transparenten prangerten die Protestierenden die Geschäftspraxis von Akelius an.
Zu lesen war:
Akelius: 37,- / m² – Spinnt ihr?!
Lebst du noch? - oder wohnst Du bei Akelius?
„Mieter*innen? Auspressen!“ Ekelius
Friede den Hütten – Krieg den Palästen
# Mietenwahnsinn stoppen! Berlin solidarisch mit Hamburg
Wohnraum muss bezahlbar bleiben
Ehemalige, durch einen Hauskauf neu übernommene sowie aktuell von Akelius verklagte Mieter*innen kamen miteinander ins Gespräch und tauschten ihre Erfahrungen aus. Die Kundgebung schlug einen großen Bogen der Solidarität zwischen den Mieter*innen der Deutschen Wohnen und den von Akelius sowie den von anderen Vermietern. Ebenso erklärten sich Akelius-Mieter*innen aus Berlin, Hamburg und Brooklyn / New York solidarisch zueinander.
Die Polizei war mit mehreren Mannschaftswagen und Hunden vor Ort, und – anders als sonst – waren die Rollos der Akelius-Zentrale in den beiden ersten Geschossen heruntergelassen.
Wir fragen uns:
- wie sich Akelius in seiner Selbstdarstellung als erstklassiger Dienstleister seiner Mieter*innen definieren kann und gleichzeitig solche Angst vor eben diesen Mieter*innen hat.
- warum Akelius Leerstand mit Metallplatten und 24 h Security sichert – wie in der Reichenberger Straße 114, anstatt leer stehende Wohnungen und Gewerbeflächen zur ortsüblichen Miete anzubieten. - warum die Politik dem Treiben von Akelius keine Grenzen setzt und stattdessen die Polizei zum Schutz dieser Spekulanten einsetzt.
Zu "Berlin solidarisch mit Hamburg!" stehen die Redebeiträge, Solidaritätsnoten, ein Bericht über die Kundgebung und Erfahrungsberichte von Akelius-Mieter*innen gesammelt hier.
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Der RBB berichtete in der Abendschau. Hier ein Bericht zu den Protesten in Hamburg aus dem Hamburger Abendblatt.
April 22, 2018
Video: 25 000 gegen AKELIUS & Konsorten
Video: 25,000 against AKELIUS and alike
April 15, 2018
25 000 protestieren gegen Mietenwahnsinn und AKELIUS
25,000 protest rising rents and AKELIUS
Die Demonstration am gestrigen Samstag war ein großer Erfolg der Berliner Mieter_innen. Nach Schätzung der Veranstalter_innen sind rund 25.000 Personen dem Aufruf zum WIDERSETZEN gefolgt - trotz des anfänglichen Regenwetters.
Das ist ein starkes Signal der Solidarität und gegen die Vereinzelung. Über 220 Initiativen und Organisationen haben durch die Unterstützung der Demonstration ein überwältigendes Zeichen des Aufbruchs gesetzt.
Auch das Bündnis gegen Akelius, darunter die Mieter_innen der Reichenberger 114, beteiligte sich. Das war ein vielversprechender Auftakt. Leidgeplagte Akelius-Mieter_innen, vernetzt euch hier!
Hier gibt es Presseberichte etwa des Neuen Deutschlands und der Berliner Zeitung.
March 26, 2015
REICHE 114 spendet für eigene Hausverwaltung | REICHE 114 donates to BEARM property management
Wir wissen: Berlin Aspire gibt sich gerne groß, ist aber doch wohl eher klein. Ebenso die Hausverwaltung BEARM, an der Berlin Aspire 95% der Eigentümeranteile hält. Und weil die beiden so arm dran sind, mussten wir MieterInnen der Reichenberger Str. 114 diesen Winter immer wieder im Kalten sitzen. Im November/Dezember 2014 fiel vom 27.11. bis 5.12. die Heizungs- und Warmwasserversorgung im gesamten Haus aus. Brenner-Totalschaden. Aber dass der Brenner defekt war und hätte ausgetauscht werden müssen, war schon bei der letzten Inspektion am 17. Februar 2014 festgestellt worden. Nur Berlin Aspire wollte sich um die Reparatur drücken. Vergebens, der Brenner verreckte endgültig und wir froren.
Und vom 09.02. bis 10.02.2015 noch mal das Gleiche. Totalausfall der Heizung- und Warmwasserversorgung für alle MieterInnen. Diesmal lag zwar kein Brenner-Totalschaden vor, aber weil BEARM leider nur einen Schlüssel für den Heizungskeller hat und ein Mitarbeiter diesen mit nach Hause genommen hatte und dieser Mitarbeiter zu allem Unglück auch noch erkrankte, konnte eben niemand in den Heizungskeller geschickt werden, um die Anlage wieder anzuschmeißen. Und weil ein Totalausfall der Heizungsanlage kein Notfall ist, wurde natürlich auch kein Notdienst beauftragt.
Wir MieterInnen sind aber handfeste OptimistInnen und glauben unerschütterlich daran, dass irgendwann Vernunft, Logik und Verantwortungsgefühl auch bei den Menschen von Berlin Aspire und BEARM einziehen werden. Aber um die Zeit bis dahin zu überbrücken, haben wir zusammengelegt und für einen zweiten Heizungskeller-Schlüssel gesammelt.
Daher: einfach das Sparschwein öffnen, mit dem vorhandenen Heizungskeller-Schlüssel zum Schlüsseldienst gehen und freundlich darum bitten, dass er nachgemacht wird. Sollte das allerdings eine Überforderung darstellen, bieten wir an, all diese komplizierten Schritte selbst zu erledigen und den Ersatzschlüssel auch gleich bei uns aufzubewahren. Dann ist er stets vor Ort und wir müssen nicht mehr frieren.
Die edlen SpenderInnen:
Mieterinnen und Mieter der Reichenberger Str. 114 und ihre NachbarInnen
January 30, 2015
SoliParty gegen Verdrängung und für die Reiche 114! | Benefit party against expulsion and in support of Reiche 114!
Benefit party against expulsion and in support of Reiche 114!
Wann? | When?
Samstag, 31. Januar, ab 21:00 | Saturday, Jan 31, 9 pm
Wo? | Where?
Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin
Eintritt? | admission fee?
Spende ab 3,- Euro aufwärts | donation: 3 € or more
DJs?
Tortenheber kollektiv
Special Guest: DJ shuffle // punk/ ska/ pop
Barrierefrei? | accressible?
Leider sind die Räume nicht barrierefrei. | Unfortunately not.
Rauchen? | smoking?
Rauchfrei | smoke-free
Die ca. 100 Leute der Reiche 114 wehren sich gegen ihre akute Verdrängung und die Zerstörung ihres über Jahrzehnte gewachsenen solidarischen Zusammenwohnens durch den momentanen Eigentümer Berlin Aspire Real Estate. Erste Versuche der Kontrolle, Spaltung und Schikane konnten die Bewohner_innen erfolgreich abwehren. Doch der Widerstand kostet Zeit, Kraft, Nerven und Geld. Daher sind die Leute der Reiche 114 allen dankbar, die sie bis jetzt unterstützt haben und freuen sich über weitere Unterstützung. Eine angenehme Art und Weise der Unterstützung bietet sich mit dieser Soliparty.
Ganz besonders herzlich sind alle eingeladen, die den Leuten aus der Reiche 114 bei dem Heizungsausfall solidarisch Heizgeräte gespendet oder geliehen haben, ihre Bäder geöffnet haben oder sie rechtlich beraten haben! 1000 Dank nochmals!
Berlin Aspire Real Estate kauft indes munter weiter Häuser ein, um sie zu entmieten, umzuwandeln und die Wohnungen als Anlageobjekte zu verkloppen und stellvertretend für die neuen Eigentümer_innen als Ferienwohnungen zu betreiben. Inzwischen ist von folgenden Häusern bekannt, dass sie von Berlin Aspire Real Estate gekauft wurden:
Fürbringer Straße 27, Mittenwalder Straße 47, Reichenberger Straße 114, Neuenburger Str. 17, Möckernstraße 67, Blücherstr. 37, Voigtstr. 42, Wildenbruchstraße 6, Hermannstraße 232, Hobrechtstraße 40, Emser Str. 102, Donaustr. 10-11, Stephanstr. 52, Huttenstr. 71, Oldenburger Straße 28, Grunewaldstr. 89, Bautzener Platz 3, Sonnenburgerstraße 55, Fehmarner Str. 6, Guineastr. 35, Helmholtzstraße 24, Karl-Kunger Str. 26.
WIR BLEIBEN ALLE!!!
December 8, 2014
Update Heizungsausfall: Erklärung Reiche 114 | Update Heating outage: Press release Reichenberger 114
Klar, es kann sein, dass es noch ein wenig Zeit braucht, bis die Heizungsanlage wieder richtig funktioniert. Aber es kann auch sein, dass Berlin Aspire und BEARM weiterhin kein Interesse an einer funktionierenden Heizungsanlage in dem Haus haben. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob alle Mieter_innen ihre Heizkörper dauerhaft ausreichend warm bekommen und ob wir duschen können, wenn uns danach ist und wir Zeit dafür haben oder ob wir duschen müssen, wenn gerade das Wasser warm ist.
Aber was auf jeden Fall klar ist: wir halten zusammen und informieren und unterstützen uns gegenseitig, wo wir nur können. Und allen, die uns von Außen geholfen haben, indem sie uns Radiatoren zur Verfügung gestellt haben, uns in ihren Bädern baden und duschen ließen oder uns beraten haben: 1000 Dank! Ihr seid großartig! Mit eurer Hilfe kämpft es sich viel leichter!
Sollen sich doch die von Berlin Aspire und BEARM warme Socken anziehen, denn sie bekommen mit Sicherheit kalte Füße, wenn sie ihren Anleger_innen nicht die versprochene Rendite auszahlen können, denn uns bekommen sie hier nicht raus!"
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| Frieren lassen mit Methode? Solidarische Grüße aus dem "Bibberhaus" Reichenberger 114 nach Mariendorf |
December 5, 2014
Heizungsausfall Tag # 8: Erklärung Reiche 114 | Heating outage day # 8: Press release Reichenberger 114
Dabei ist seit der letzten Wartung der Heizungsanlage im Februar 2014 bekannt, dass der Brenner defekt ist und erneuert werden muss! Und es ist genauso lange bekannt, dass mit dem Brenner auch die Kesseltür erneuert werden muss, da sie eine Einheit bilden! Wir haben nur noch 8 Grad in den Wohnungen und stellen uns drauf ein, dass auch morgen wieder irgendwas einer fachgerechten und dauerhaften Reparatur im Wege stehen wird.
Aber was diese Situation auch gezeigt hat: Wir bekommen viel Solidarität. Bereits in den ersten 24 Stunden nach unserem Hilferuf wurden uns 13 Radiatoren und Heizlüfter zur Verfügung gestellt und teilweise sogar vorbeigebracht. Viele der Radiatoren, die nun bei uns stehen, haben schon schlimme Geschichten hinter sich und kommen nicht das erste Mal im Widerstand gegen aggressive Entmietung zum Einsatz. So standen sie schon in einem der verschenkten GSW 23 Häuser, in der Schlesischen 25 oder in der Gräfestraße. Selbst von Menschen die trotz solidarischer Unterstützung durch Aktivist_innen und Nachbar_innen im Auftrag ihrer Wohnungseigentümer von der Polizei brutal zwangsgeräumt wurden, wurde uns ein Radiator vorbeigebracht. Und nach und nach lernen wir nun auch die Bäder unsere Nachbar_innen kennen. Denn duschen und baden gehen wir nun gegenüber, nebenan oder um die Ecke.
Herzlichen Dank an alle!"
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Der alarmierende Wartungsbericht vom Februar 2014:
"Brenner defekt und kann nur erneuert werden"
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November 6, 2014
Solidaritätsgraffiti gegen BERLIN ASPIRE Teil II | Solidarity graffiti against BERLIN ASPIRE Part II
Wir dokumentieren hier mal wieder einige Eindrücke der letzten Wochen - insbesondere für die Kaufinteressent_innen im In- und Ausland, denen die Widerstände der Mieter_innen vorenthalten werden sollen.
Anyone in the neighborhood has probably noticed that the facade of Reichenberger Strasse 114 is often improved with graffiti in solidarity with its tenants. As BERLIN ASPIRE wants to sell the tenents' homes at maximum prize they need a conflict-free image. So they have instructed their property management BEARM to immediately remove all solidarity graffiti.
So that everyone can take a look, we have documented some impressions here. This might be particularly interesting for prospective buyers here and abroad. Be aware, BERLIN ASPIRE withholds the truth from you about the tenants resistance.
September 29, 2014
Landtagsabgeordnete stellt Anfrage an BERLIN ASPIRE | Berlin MP poses request to BERLIN ASPIRE
Siehe auch den kürzlichen Brief der Bundestagsabgeordneten Halina Wawzyniak.
Member of the Berlin State Parliament Katrin Schmidberger - member of the Committee for Construction, Housing and Transportation - has urged BERLIN ASPIRE in an open letter to comply with the local tenant protection laws and invited CEO Eliezer Post to discuss the specific plans BERLIN ASPIRE is pursuing with our tenement building. We are looking forward for their response and demand politics to take further action against the sellout of Berlin.
See also the recent letter of Halina Wawzyniak, Member of the German Parliament.
September 12, 2014
Heute: Einweihung des Wandbilds "Berlin not for sale" | Today: presentation of the wall painting "Berlin not for sale"
We forward the invitation to tonight's official presentation of the wall painting "Berlin not for sale" in Berlin-Kreuzberg:
Liebe Freund_innen, liebe stadtpolitisch Engagierten, liebe Wandbild-Fans,
am Freitag den 12. September möchten wir gerne mit Euch den Abschluss unseres Kartierungs- und Wandbild-Projekts zur Stadtentwicklung Kreuzbergs feiern, mit dem wir vor mehr als einem Jahr begonnen haben.
Wir werden das Wandbild "Berlin not for sale" vorstellen und einige Worte zum kollektiven Entstehungsprozess (u.a. mit der Mieter_innen-Initiative Kotti & Co., der Hausgemeinschaft Manteuffelstr. 39 und dem Medienkollektiv Pappsatt) sagen. Außerdem werden wir die druckfrische Kiezkarte "Aufwertung, Verdrängung und Widerstand in Kreuzberg" veröffentlichen und verteilen.
Für ein paar Getränke zum Anstoßen wird gesorgt sein. Wir freuen uns auf Euch und alle, die Ihr mitbringt!
Nochmal zum Mitschreiben:
Wo? Auf dem Spielplatz Manteuffel-/Naunynstraße, Berlin-Kreuzberg
Wann? Freitag 12.09.2014, 19:00 Uhr
Was? Kleine, aber feine Einweihung des Wandbilds "Berlin not for sale" + Veröffentlichung der Kiezkarte "Aufwertung, Verdrängung und Widerstand in Kreuzberg"
Eine Fotostrecke zum Entstehungsprozess des Wandbilds, die Kiez-Karte zum Download und Erklärungen zum Projekt findet ihr auf reclaimyourcity.net:
Wandbildprojekt - Berlin not for sale. (Die Bilder sind auf Anfrage in hoher Auflösung vorhanden und dürfen gerne mit Angabe der Quelle für Veröffentlichungen genutzt werden.)
Viele Grüße,
das Pappsatt-Kollektiv
/orangotango / Memfarado
reclaimyourcity.net - Netzwerk für Kunst & Protest im öffentlichen Raum
berlin-besetzt.de - Online-Archiv zu Hausbesetzungen in Berlin
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| "Gentrification, Expulsion and Resistance in Kreuzberg" © orangotango / Memfarado (reclaimyourcity.net) |
September 10, 2014
SPD verschleppt Umwandlungsverordnung | SPD delays condo conversion stop
Heute, 10.09.2014, fand im Berliner Ausschuss Bauen, Wohnen und Verkehr im Abgeordnetenhaus eine Sitzung statt, auf der auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über eine Umwandlungsverordnung abgestimmt werden sollte. Diese Verordnung sollte für die „Milieuschutzgebiete“ in den Bezirken Pankow, Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen durch eine Genehmigungspflicht einschränken.
Viele Interessierte, betroffene MieterInnen und PressevertreterInnen waren anwesend. Die Besucherplätze des Saals 311 waren gut gefüllt.
Auf Antrag von Frau Spranger, Sprecherin der SPD im Ausschuss, wurde mit den Stimmen der SPD und der CDU der Punkt der Umwandlungsverordnung gleich zu Beginn der Sitzung von der Tagesordnung genommen. Dies ist nun schon die vierte Verschiebung des Themas. Der zuständige Senator hatte es nicht nötig auf der Sitzung zu erscheinen. Für die von Umwandlung betroffenen MieterInnen ist dies Hohn.
Gerade in den Berliner Milieuschutzgebieten wäre die Umwandlungsverordnung ein notwendiges Instrument, um die schnell fortschreitende Verdrängung von langjährigen MieterInnen aus ihren Wohnungen und Kiezen zu verhindern. Außerdem könnte so bezahlbarer Wohnraum im Innenstadtbereich erhalten werden.
Dass ein solches Verbot notwendig ist, zeigen die Zahlen der umgewandelten Wohnung in Berlin. Im Jahr 2013 wurden 9178 Wohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt.
München und Hamburg haben sich getraut und eine Umwandlungsverordnung erlassen. Wann traut sich Berlin?
In den vergangenen Wochen haben sich führende SPD-Köpfe, insbesondere Herr. Müller und Herr Stöß, in der Presse geäußert, dass sie eine Umwandlungsverordnung für Berlin erlassen wollen. Nun hat sich gezeigt, dass dies nur leere Politikerhülsen sind, die sich mit Verweis auf den Koalitionspartner in Luft auflösen. Obwohl die SPD mit den Stimmen der Opposition die Umwandlungsverordnung verabschieden könnte.
Wir fordern weiterhin einen sofortigen Stopp aller Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen und den Erlass einer Umwandlungsverordnung!
Stadtteilinitiative Café Reiche
September 8, 2014
500 Protestierende gegen BERLIN ASPIRE & Co. | 500 Demonstrators against BERLIN ASPIRE & alike
500 People demonstrated on Saturday under the slogan "housing is not a commodity!" against the displacement of low-income groups from the inner city and for a more social housing policy.
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| Radical Cheerleader Kids |
Unerfreulich war einmal mehr das Verhalten der Berliner Polizei, deren Fahrzeuge dem Demo-Ende ständig in die Hacken fuhren und die schließlich untersagte, die Abschlusskundgebung vor den Bürotüren von BERLIN ASPIRE zu halten - aus "Sicherheitsgründen". Sollte es nicht umgekehrt Aufgabe der Staatsgewalt sein, die Mieter_innen vor BERLIN ASPIRE & Co. zu schützen?
Among the colorful and noisy participants were the "Radical Cheerleader Kids", the "Sprightly Pensionists" from the Hansaviertel as well as "Tenant Man & Squat Woman".
Once more unpleasant was the behavior the Berlin police, whose vehicles constantly bothered the demo's end and who prohibited to have the rallye's final speech given in front of the BERLIN ASPIRE office - for "security reasons". Should it not be reversely the state's task to protect tenants from BERLIN ASPIRE and alike?
September 5, 2014
+++ Reminder Demo morgen! +++ Reminder for tomorrow's rallye! +++
Kommt alle! Demonstration Sonnabend, 6. September, 15 h: "Wohnraum ist keine Ware!"
Start: Mehringdamm/Blücherstrasse
Join in, everybody! Demonstration Saturday, Sep 6, 3 pm: "Housing is a Right, Not a Commodity!" Start: Mehringdamm/Blücherstrase.
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| Mit von der Partie: | Proudly attending: Mieter-Man & Squat-Woman |
September 1, 2014
Reiche 114: Flyer über ASPIRE & Co. | Reichenberger 114: Flyer on ASPIRE and alike
Below our flyer on Reichenberger 114, gentrification in Berlin-Kreuzberg and the deceptive business practices of BERLIN ASPIRE and alike.
















































