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February 22, 2021

Spekulationsobjekt vs. selbstorganisierter Freiraum: Eine kleine Chronik der Reiche 114
Speculative Capitalism vs. Self-Organized Open Spaces: A Brief Chronicle of Reichenberger 114

1990 kaufte der Filmproduzent und Unternehmer Artur Brauner die Reichenberger Straße 114. Zahlreiche Wohnungen wurden besetzt, und das Frauenkollektiv erkämpfte gute Bedingungen für alle Bewohner*innen bei der öffentlich geförderten Moder­nisierung der vorderen Gebäudeteile ab 1992 – und auch für die Bewohner*innen des Fabrik­gebäudes. Das Fabrikgebäude wurde allerdings weder modernisiert, noch instandgehalten, sondern durch Eigeninitiative vor dem Verfall ge­rettet. 

Mit diesen erfolgreichen Kämpfen schufen die Bewohner*innen die Vorausset­zungen dafür, dass das Haus bis heute An­laufstelle und Zufluchtsort ist für Menschen, die aus verschie­densten Gründen struktureller Dis­kriminierung ausgesetzt sind, ins­besondere für Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben und / oder aus an­deren Län­dern hierher geflüchtet sind. Viele der Bewohner*innen sind in der FLINT*-Szene verwurzelt. Diesen Frei­raum wollen wir erhalten für unkonvention­elle, basisdemokrati­sche, selbst­organisierte Lebensformen. 

Artur Brauner verkaufte das Haus 2010 an die Firma TuAr. Die­se verkaufte 2011 weiter an Akershus, einem Teil von Henrik Ulvens Immobilenkonsortium. Doch auch für Ulven waren die Mieter*innen der Reiche 114 zu gut organi­siert. Um weiteren Stress zu vermeiden, verkaufte er 2014 an Berlin Aspire.

Doch auch die bissen sich die Zähne an den renitenten Mieter*innen aus und ver­kauften 2018 an Akeli­us – für Berlin Aspire allerdings zu spät: Eine umfangreiche Recherche deckte die Betrü­gereien von Berlin Aspire auf und läutete das Ende des Unternehmens ein.

Seit 2010 waren es also vier Verkäufe – und dabei eine rein spekulative Preis­steigerung um etwa 500 Prozent. Nichts wurde in das Haus investiert. Oft mussten Mieter*in­nen vor Gericht ziehen, damit die Besitzer*innen auch nur die notwendigsten Reparaturen durchführten.

Wir Bewohner*innen wehrten und wehren uns auf allen Ebenen: Mit vielfälti­gen Mitteln leisten wir Widerstand dagegen, dass die Besitzer ihr Kommerz- und Profit-Konzept reibungslos durchziehen. Im Haus, auf der Straße, im Büro der Besitzer*innen, vor Gericht und an vielen anderen Orten.

Unser Ziel: Selbstorganisierung und freie Entfaltung für alle Menschen - unabhängig von ihrer Finanzstärke - anstatt Kommerzialisierung der öffentli­chen und privaten Räume.

Unterstützt uns! Kommt zur Kundgebung am Samstag, 27. Februar, ab 14 Uhr vor der Reichenberger Str. 114!




 

Kundgebung vor der Reiche 114 am 27.02.
Protest at Reichenberger 114 on Feb 27

Die Mieter*innen und Unterstützer*innen der Reiche 114 rufen zu einer Kundgebung auf. Kommt alle!

Wann? Am Samstag, 27. Februar, von 14 bis 16 Uhr  
Wo? Vor der Reichenberger Straße 114 in Berlin-Kreuzberg
Das Motto? Wohnraum ist keine Ware! Immobilienspekulation stoppen!

Mit lauter Musik und Redebeiträgen u.a. von und zu:

  • Reichenberger Str. 114: Spekulationsobjekt im Besitz von Akelius
  • Vernetzung-Akelius-Mieter*innen: mit Infos zum Mietendeckel und Widerstand gegen Akelius
  • E3K (Eigenbedarf kennt keine Kündigung): AG gegen Eigenbedarfskündigung
  • Problem Privatvermieter: Mieterhöhung, Kündigung, Zwangsräumung in der Reichenberger 73 und vielen anderen Häusern
  • Deutsche Wohnen & Co. enteignen! (angefragt)
  • Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn (angefragt)
  • Çansel Kisiltepe (MdB) zu ihrer Anzeige gegen Akelius wegen vermutlich illegalen Share Deals (angefragt).

Und schon einmal vormerken: In Zukunft jeden Samstag von 13 bis 16 Uhr Informationen und Unterschriftenlisten zur Kampagne Deutsche Wohnen, Akelius & Co. enteignen!

 


 

March 3, 2019

Medien greifen Kritik an BERLIN ASPIRE auf
German media report misleading conduct by BERLIN ASPIRE

Zu unserer Freude haben nun auch große Medien unsere Berichterstattung über BERLIN ASPIRE aufgegriffen.

To our satisfaction, major media in Germany have picked up on tenants' criticism of misleading conduct by BERLIN ASPIRE. For the whole investigative story by Berliner Zeitung see here, for a report of public TV channel RBB see here.

Eine siebenmonatige Investigativrecherche der Berliner Zeitung bestätigt, wovor Mieter_innen-Initiativen schon langem warnen: BERLIN ASPIRE arbeitet mit einem dubiosen Geschäftsmodell basierend auf Doppelverträgen, verdeckten Kaufpreisrückzahlungen und Vorkaufsrechtvereitelungen. Das Rechercheteam deckte zudem auf, dass hinter BERLIN ASPIRE ein Geflecht von über 80 Firmen in Deutschland, Österreich, Zypern und Israel steht. Die komplette Recherche der Berliner Zeitung mit Podcast und Video findet ihr hier, einen Bericht des RBB hier.

Glückwünsche für die gelungene Öffentlichkeitsarbeit und solidarische Grüße an alle Mieter_innen, die noch mit BERLIN ASPIRE zu tun haben! BERLIN ASPIRE hat unser Mietshaus in der Reichenberger Straße 114 ja inzwischen abgestoßen und an den Immobiliengiganten AKELIUS verkauft, deren Geschäftmodell auf Luxusmodernisierungen und horrenden Mietsteigerungen basiert. Keine Frage, dass wir uns auch dagegen wehren.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/02/aspire-wohnungen-berlin-verkauf-israel-anleger-.html?fbclid=IwAR2feWneCtMmRQxDzRDFEo2nXn7-6HEkVw-Jt1pLI18GiHdXGb6IEfSrsQA

October 23, 2018

Video-Aktivismus vs. BERLIN ASPIRE
Video activism vs. BERLIN ASPIRE

Feminist image production zeigt mit "Taking Privatisation Personal", dass Widerstand gegen einen abstrakten gesellschaftlichen Prozess persönlich und kunstvoll sein kann. Chapeau! Nicht nur weil es die uns nur zu gut vertrauten Machenschaften von BERLIN ASPIRE thematisiert, teilen wir das Video gerne. "Gemeinsam gegen Verdrängung in der Donaustraße 10/11 - und überall!"

Feminist image production's video performance "Taking Privatization Personal" shows that resistance to an abstract social process can be personal and artistic. Great job! Not only because it deals with the wheelings and dealings of our previous tormentors BERLIN ASPIRE, we happily share the video. "Together against gentrification in Donaustr. 10/11 - and everywhere!"

March 25, 2018

Mieter_innen schlagen BERLIN ASPIRE in die Flucht – AKELIUS lauert schon
Tenants fight off BERLIN ASPIRE – New threats through AKELIUS

Berlin Aspire hat sich am Widerstand der Mieter_innen der Reichenberger 114 die Finger verbrannt – doch denen droht bereits neues Ungemach.

Der Plan von Berlin Aspire, das Mietshaus Reichenberger 114 in Eigentumswohnungen umzuwandeln und die Mieter_innen zu vertreiben, ist nicht aufgegangen. Jetzt hat Aspire die Notbremse gezogen und das Haus zum 1.1.2018 an den schwedischen Immobiliengiganten Akelius verkauft. Laut eigner Webseite besitzt Akelius 50.000 Wohnungen in sechs Ländern, ihr Wert beläuft sich auf gigantische 6,3 Milliarden Euro.
Widerstand in der Okerstraße 3

Beim Kauf hat Akelius das sog. Share-Deal Verfahren genutzt – ein Trick, um Steuern zu sparen und das Vorkaufsrecht der Mieter_innen zu umschiffen. Das ist ein politischer Skandal, weil das Haus im Milieuschutzgebiet liegt und 1990-1995 mit öffentlichen Geldern saniert wurde.

Bei Share-Deals kauft eine Immobilienfirma nicht direkt Wohnungen oder Häuser, sondern nur Anteile an einer Firma, der diese gehören. Sie erwirbt maximal 94,9 Prozent des Objekts und muss keine Grunderwerbsteuer zahlen. So erwarb Akelius die Mehrheit an der „Reichenberger Straße 114 Residential Grundstücks GmbH & Co. KG“ von Berlin Aspire. Schätzungen zufolge entgehen allein Berlin durch solche Tricks 100 Millionen Euro im Jahr.

Akelius Geschäftsmodell basiert auf koninuierlichen Mieterhöhungen, wobei vor allem (forcierte) Mieter_innenwechsel große Sprünge erlauben. Wohin die Reise geht, zeigt folgendes Beispiel im Mietshaus gegenüber: In der Reichenberger Straße 72A vermietet Akelius eine dunkle Erdgeschosswohnung von 28 ㎡ für sage und schreibe 850 €. Bewerben könnt ihr euch bei Sandy Ecke: sandy.ecke@akelius.de

Akelius ist übrigens nicht in der noblen Friedrichstraße ansässig, sondern direkt in Kreuzberg: Erkelenzdamm 11-13, 10999 Berlin.

Die Mieter_innen der Reichenberger 114 hat der Sieg über Berlin Aspire weiter ermutigt. Dra åt helvete, Akelius. Unser Kampf geht weiter!

28 ㎡ und Blick auf die Mülltonnen für 850 €


September 7, 2016

MieterEcho: Schlupfloch in Verordnung
Tenant magazine: Loophole in Anti-Conversion Regulation

In der August-Ausgabe des MieterEchos findet sich ein interessanter Artikel über die illegalen Machenschaften von BERLIN ASPIRE: 

Schlupfloch in Verordnung 
Trotz Zweckentfremdungsverbot weitet Berlin Aspire Kurzzeitvermietung aus. Von Rainer Balcerowiak

Seit rund fünf Jahren ist das Unternehmen Berlin Aspire Real Estate in Berlin aktiv. Die zu einer israelischen Unternehmensgruppe gehörende Firma erwirbt Wohnhäuser in begehrten Innenstadtlagen, um diese zu entmieten und in Eigentumswohnungen oder Ferienapartments umzuwandeln. Letzteres ist zwar nach Ablauf der im Zweckentfremdungsverbotsgesetz festgelegten Übergangsfrist seit Mai dieses Jahres illegal, doch das Angebot wird anscheinend sogar ausgeweitet. Vor Kurzem zogen erstmals Gäste in eine Wohnung in der Helmholtzstraße 40 in Charlottenburg ein. (...)


Den ganzen Artikel findet ihr hier. Siehe auch unser Beitrag zum gleichen Thema hier. 

The August edition of the tenant magazine "MieterEcho" held an interesting article on the illegal business practices of BERLIN ASPIRE: 

Loophole in Regulation
Despite the new law to ban the misappropriation of tenant appartments, Berlin Aspire expands short term rentals. By Rainer Balcerowiak

The company Berlin Aspire Real Estate has been active in Berlin for 5 years. It belongs to an Israeli business group company which acquires residential buildings in prestigious downtown locations to get rid of the tenants and convert them into condos or vacation apartments. Although the latter is illegal since the transitional period of the Anti-Conversion Regulation ended in May, Berlin Aspires portfolio has apparently even extended. Only recently, guests started to move into an apartment in Helmholtz Street 40 in Charlottenburg. (...)

For the full article, see here (in German only). See also our post here.

 

August 23, 2016

Mängel ohne Ende, aber ASPIRE & BEARM kümmert's nicht
Countless defects, but ASPIRE & BEARM don't care

Erneut haben Einbrecher die Tatsache zu nutzen versucht, dass BERLIN ASPIRE und die Hausverwaltung BEARM nichts für die Instandhaltung des Gebäudes tun.

Seit Monaten weisen Mieter_innen darauf hin, dass das Schloss der Haustür kaputt ist - und es geschieht nichts. Ebensowenig wurden andere Mängel beseitigt, die längst dokumentiert sind. Die Betriebskosten sind trotzdem stark angehoben worden. Die Hausbewohner_innen haben wegen der unhaltbaren Zustände jetzt die Wohnungsaufsicht alarmiert. 

Once more, burglars took advantage of the fact that BERLIN ASPIRE and the property management BEARM do nothing for the maintenance of our tenement building.

For months, tenants habe been poiting out, that that the lock of the front door is broken - and they did not do anything about it. Neither were any of the other defects fixed which have been repeatly reported to BEARM. The tenants now informed Berlin's apartment supervision authority about the intolerable conditions.


June 13, 2016

"Der Eimer ist voll!" | "The garbage can is full!"




Obwohl die Betriebskosten längst überdurchschnittlich hoch sind, lässt BERLIN ASPIRE die Bewohner_innen der 114 weiterhin im (Sperr-)Müll leben. Der dringenden Bitte nach einer weiteren Mülltonne wurde bis heute nicht entsprochen.

Wir sagen: "Der Eimer ist voll! Schmeißt euren Müll dem Hausbesitzer vor die Tür!"





Although service charges are far higher than average, BERLIN ASPIRE leaves the tenants of Reichenberger 114 live in garbage. The demand for another garbage can was not met until today.

We say: 'The garbage can is full! Throw your garbage in front of the landlord's door!"


May 21, 2016

ASPIRE vermietet weiter Ferienwohnungen! | ASPIRE continues to rent out holiday apartments!

AirBnB hat ASPIRE und andere "Profis" von ihrem Portal geworfen. Nun vermietet ASPIRE Ferienwohnungen als "Wohnen auf Zeit" ganz offen auf ihrer Seite - eine Lücke, mit der viele Anbieter das Zweckentfremdungsverbot umgehen.

AirBnB threw ASPIRE and other "professionals" from its website. However, ASPIRE continues to rent holiday apartments as "short-term" openly on their own page - a more and more common move to circumvent the Berlin "Zweckentfremdungsverbot" (Berlin law against misappropriation of apartments).





Liste der Häuser von BERLIN ESTATE bzw. ASPIRE 

List of the tenant buldings owned by BERLIN ESTATE and ASPIRE (with the number of holiday apartments)


Mittenwalder Straße 47 in Kreuz­berg (mindestens 2 Ferienwohnungen)

Karl-Kunger-Straße 26 in Treptow (8 Ferienwohnungen)

Hermannstraße 232 in Kreuzberg

Sonnenburger Straße 55 in Prenzlauer Berg (mindestens 5 Ferienwohnungen)

Blücherstraße 37 in Kreuzberg (5 Ferienwohnungen)

Fürbringer Straße 27 in Kreuzberg (mindestens 1 Ferienwohnung)

Wildenbruchstraße 6 Neukölln (2 Ferienwohnungen)

Weserstraße 59/60 in Neukölln (2 Ferienwohnungen)

Helmholtzstraße 24 in Charlottenburg (3 Ferienwohnungen)

Oldenburger Straße 28 in Moabit (1 Ferienwohnung)

Hobrechtsraße 40 in Neukölln (7 Ferienwohnungen)

Stephanstraße 52 in Moabit (3 Ferienwohnungen)

Huttenstraße 71 in Tiergarten (Moabit) (mindestens 1 Ferienwohnung)

Fehmarner Straße 6 im Wedding (mindestens 7 Ferienwohnungen)

Reichenberger Straße 114 in Kreuzberg

Weisestraße 21 (4 Ferienwohnungen)
http://berlinestate.com/projects/weise-strasse/

Emser Straße 102
http://berlinestate.com/projects/emser-strasse/

Voigtstraße
http://berlinestate.com/projects/voigt-strasse/

Grunewaldstraße
http://berlinestate.com/projects/grunewald-strasse/

Guineastraße
http://berlinestate.com/projects/guniea-strasse/

Biebricher Straße 2 Neukölln (2 Ferienwohnungen)

Donaustraße 10-11

September 3, 2015

Stadtweiter Flohmarkt - "Karte der Verdrängung" - BEARM | city wide flea market - "map of expulsion" - BEARM

[english below]

Liebe Leute,
hoffentlich seid ihr alle heil und erholt aus dem Urlaub zurück oder habt hier Kraft tanken können für eine weitere Etappe im Kampf gegen BERLIN ASPIRE, BEARM und Konsorten.

Wir möchten euch auf drei Dinge hinweisen.

1. Am 6. September 2015 wird es u. a. in der Reichenberger Str. 114, der Forster Str. 20, Wiener Str. 20,
der Görlitzer Str. 37 und 50, der Cuvrystr. 29, der Oppelner Str. 20 und noch vielen anderen Häusern in Kreuzberg, Treptow, Neukölln und Schöneberg Hinterhofflohmärkte geben. Alle Adressen findet ihr hier.
Kommt vorbei, lernt eure Nachbarschaft kennen, stöbert und findet tolle Sachen!

2. Die Wrangelkiez-Initiative "Bizim Kiez", die weiterhin jeden Mittwochabend in der Wrangelstrasse eine Kundgebung organisiert, arbeitet an einer "Karte der Verdrängung" in SO 36. Wenn ihr Infos zu weiteren Häusern habt (Eigentümer, Hausverwaltung und Konfliktchronik), könnt ihr das an melden@bizim-kiez.de schicken.

3. In der TAZ (Print) ist ein Artikel über die Machenschaften der BEARM Hausverwaltung in der Voigtstrasse 42 erschienen, den wir euch nicht vorenthalten wollen.




Hi everybody,Hopefully all of you have all returned safe from vacation or were able to recharge your batteries in town for another stage in the fight against BERLIN ASPIRE, BEARM and alike. 

We would like to draw your attention to three things. 

1. On September 6, 2015, there is a city wide back yard flea market (e.g in here in Reichenberger Str. 114, Forster Str. 20, Wiener Str. 20, Görlitzer Str. 37 and 50, Cuvrystr. 29, Oppelner Str. 20) in Kreuzberg, Treptow, Neukölln and Schöneberg. All addresses can be found here.Come along, get to know your neighborhood and find great stuff!

2. The Wrangelkiez-Initiative "Bizim Kiez", which continues to organize a protest rally every Wednesday in Wrangelstrasse, is working on a "map of expulsion" in Kreuzberg 36. If you have information on other houses (landlords, property management and conflict chronicle), please send it to melden@bizim-kiez.de. 

3. Berlin newspaper TAZ (print) published an article on the evil activities of BEARM Property Management in Voigtstrasse 42 (in German only).

June 10, 2015

Suizid in BERLIN ASPIRE-Haus | Suicide in BERLIN ASPIRE apartment building

In der Karl Kunger Str. 26 ist es zu dem Suizid eines älteren Mieters gekommen, der womöglich in einem Zusammenhang steht mit der aggressiven Umwandlungspraxis durch den Investor BERLIN ASPIRE - so zumindest legt es ein Artikel auf dem Blog der Mieter_innen-Initiative Karla Pappel nahe.
In jedem Fall: Helft einander und organisiert euch! Nur zusammen sind wir stark!

Unfortunately, it has come to the suicide of an elderly tenant in Karl Kunger Str. 26. According to an article on the blog of the tenant initiative Karla Pappel, the suicide has to be seen in the context of the aggressive conversion practices by the investor BERLIN ASPIRE. 
In any case: Support each other and get organized! Only together we are strong!





May 9, 2015

Solidaritätsgraffiti gegen BERLIN ASPIRE Teil III | Solidarity graffiti against BERLIN ASPIRE Part III



Unsere Nachbar_innen werden gesehen haben, dass die Fassade der Reichenberger Strasse 114 immer wieder mit Graffiti in Solidarität mit deren Bewohner_innen versehen wird. Klar, weil BERLIN ASPIRE die Wohnungen teuer verkaufen will, stört sie das. Oder will BERLIN ASPIRE inzwischen sogar das ganze Haus abstoßen, weil die kürzlich erlassene Umwandlungsverordnung ihren Machenschaften einen Strich durch die Rechnung macht?


Jedenfalls hat BERLIN ASPIRE kürzlich alle Außen- und Treppenhauswände eilig übermalen lassen (reichlich schlampig übrigens). Weil vielen das zu langweilig war, war es bald schon wieder bunt. Einige Eindrücke seht ihr hier.












Neighbours probably noticed that the facade of Reichenberger Strasse 114 is often improved with graffiti in solidarity with the building's tenants. As BERLIN ASPIRE wants to sell the tenents' homes at a maximum prize, they rely on a conflict-free image. That's why they instructed their property management BEARM to immediately remove all graffiti. Recently, BERLIN ASPIRE had even all walls painted over in a hasty action (pretty sloppy by the way.) Is it because the want to get rid of the whole building after the Berlin parliament passed a new regulation of condominium conversion? 


 Anyway, the whitewashed walls didn't last for long. We have documented some impressions here. This might be particularly interesting for prospective buyers here and abroad. Be aware, BERLIN ASPIRE withholds the truth from you about the tenants resistance!









April 21, 2015

Neue Artikel über die Machenschaften von Immobilienunternehmen | New articles expose BERLIN ASPIRE and alike

Two new articles in the Berlin press expose the deceptive practices of BERLIN ASPIRE and alike--but also see resistance rising.

Der Tagesspiegel widmet sich in einem Spezial den Machenschaften von Immobilienunternehmen - und dem Widerstand der Mieter_innen.

"Häuserkampf - Rausfliegen, wo andere Urlaub machen: Über das Internet werden in Berlin immer mehr private Ferienappartements angeboten. Das verändert den Markt für Mieter – weil Touristen ihnen die Wohnungen streitig machen. In dieser dreiteiligen Geschichte erkunden wir, was Menschen eigentlich hier suchen und wie Online-Firmen ihnen ein Gefühl verkaufen. Wir erzählen, wie Immobilienunternehmen die Stadt als Spekulationsmasse nutzen. Und wie ganz normale Berliner versuchen, sich dagegen zu wehren."

Lesenswert ist außerdem folgender Artikel über die Zunahme fristloser Wohnungskündigungen und Zwangsräumungen: Immer mehr Zwangsräumungen in Berlin (Tagesspiegel.de 18.04.2015)

March 20, 2015

BERLIN ASPIRE als Betrüger geoutet | BERLIN ASPIRE accused of fraud

BERLIN ASPIRE accused of fraud

A news study has proven: BERLIN ASPIRE systematically buys tenent buildings, converts them into condominiums and abuses AirBnB to rent them out to tourists--excessively overprized, of course.


BERLIN ASPIRE als Betrüger geoutet

Was wir schon lange wussten, wird nun durch ein Projekt der FH Potsdam bestätigt: BERLIN ASPIRE gehört zu den Top 10 der AirBnB-Anbieter in Berlin. AirBnB ist als Plattform für Privatpersonen gedacht, die kurzzeitig ihre Wohnung oder ihr Zimmer an Touristen vermieten wollen, etwa wenn sie selbst verreist sind. Aber Betrüger wie BERLIN ASPIRE bieten Wohnungen im großen Stil an und missbrauchen dadurch eindeutig diese »Sharing Economy«-Portale.

"Top equipped apartment in Weserkiez" = 1150 €/Monat für 1,5 Zimmer
"New in the heart of Kreuzkölln" = 1095 €/Monat für 1,5 Zimmer
Berlin Aspire bietet in seinen Verkaufskatalogen frisch umgewandelte Eigentumswohnungen an. Als zusätzliches Serviceangebot sucht und findet BERLIN ASPIRE dann auch gerne noch die richtigen MieterInnen für diese Wohnungen. Bei AirBnB bietet Berlin Aspire mindestens 24 Wohnungen an. Werden alle drei Punkte zusammengezogen, wird deutlich: BERLIN ASPIRE wandelt Mietwohnungen um und verkauft sie an KapitalanlegerInnen mit der klaren Absicht sie stellvertretend für diese als Ferienwohnungen zu betreiben.

Berlin gilt inzwischen international als schlechtes Beispiel für die Zerstörung des Mietwohnungsmarktes in ganzen Stadtteilen. Der gewerbliche Missbrauch von Plattformen wie AirBnB durch BERLIN ASPIRE ist daran maßgeblich mit beteiligt

January 30, 2015

SoliParty gegen Verdrängung und für die Reiche 114! | Benefit party against expulsion and in support of Reiche 114!

SoliParty gegen Verdrängung und für die Reiche 114!

Benefit party against expulsion and in support of Reiche 114!




Wann? |  When?
Samstag, 31. Januar, ab 21:00  | Saturday, Jan 31, 9 pm

Wo? | Where?
Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

Eintritt?  |  admission fee?
Spende ab 3,- Euro aufwärts  |  donation: 3 € or more

DJs?
Tortenheber kollektiv
Special Guest: DJ shuffle // punk/ ska/ pop

Barrierefrei? | accressible?
Leider sind die Räume nicht barrierefrei. | Unfortunately not.

Rauchen? | smoking?
Rauchfrei | smoke-free


Die ca. 100 Leute der Reiche 114 wehren sich gegen ihre akute Verdrängung und die Zerstörung ihres über Jahrzehnte gewachsenen solidarischen Zusammenwohnens durch den momentanen Eigentümer Berlin Aspire Real Estate. Erste Versuche der Kontrolle, Spaltung und Schikane konnten die Bewohner_innen erfolgreich abwehren. Doch der Widerstand kostet Zeit, Kraft, Nerven und Geld. Daher sind die Leute der Reiche 114 allen dankbar, die sie bis jetzt unterstützt haben und freuen sich über weitere Unterstützung. Eine angenehme Art und Weise der Unterstützung bietet sich mit dieser Soliparty.

Ganz besonders herzlich sind alle eingeladen, die den Leuten aus der Reiche 114 bei dem Heizungsausfall solidarisch Heizgeräte gespendet oder geliehen haben, ihre Bäder geöffnet haben oder sie rechtlich beraten haben! 1000 Dank nochmals!

Berlin Aspire Real Estate kauft indes munter weiter Häuser ein, um sie zu entmieten, umzuwandeln und die Wohnungen als Anlageobjekte zu verkloppen und stellvertretend für die neuen Eigentümer_innen als Ferienwohnungen zu betreiben. Inzwischen ist von folgenden Häusern bekannt, dass sie von Berlin Aspire Real Estate gekauft wurden:
Fürbringer Straße 27, Mittenwalder Straße 47, Reichenberger Straße 114, Neuenburger Str. 17, Möckernstraße 67, Blücherstr. 37, Voigtstr. 42, Wildenbruchstraße 6, Hermannstraße 232, Hobrechtstraße 40, Emser Str. 102, Donaustr. 10-11, Stephanstr. 52, Huttenstr. 71, Oldenburger Straße 28, Grunewaldstr. 89, Bautzener Platz 3, Sonnenburgerstraße 55, Fehmarner Str. 6, Guineastr. 35, Helmholtzstraße 24, Karl-Kunger Str. 26.

WIR BLEIBEN ALLE!!!


December 5, 2014

Heizungsausfall Tag # 8: Erklärung Reiche 114 | Heating outage day # 8: Press release Reichenberger 114

"Heute ist Tag 8 im Totalausfall der Heizung und Warmwasserversorgung im gesamten Komplex Reichenberger Str. 114. Nach wie vor werden wir hingehalten. Eigentlich sollte heute repariert werden, aber welch Wunder: es gab "technische Probleme".
Dabei ist seit der letzten Wartung der Heizungsanlage im Februar 2014 bekannt, dass der Brenner defekt ist und erneuert werden muss! Und es ist genauso lange bekannt, dass mit dem Brenner auch die Kesseltür erneuert werden muss, da sie eine Einheit bilden! Wir haben nur noch 8 Grad in den Wohnungen und stellen uns drauf ein, dass auch morgen wieder irgendwas einer fachgerechten und dauerhaften Reparatur im Wege stehen wird.
Aber was diese Situation auch gezeigt hat: Wir bekommen viel Solidarität. Bereits in den ersten 24 Stunden nach unserem Hilferuf wurden uns 13 Radiatoren und Heizlüfter zur Verfügung gestellt und teilweise sogar vorbeigebracht. Viele der Radiatoren, die nun bei uns stehen, haben schon schlimme Geschichten hinter sich und kommen nicht das erste Mal im Widerstand gegen aggressive Entmietung zum Einsatz. So standen sie schon in einem der verschenkten GSW 23 Häuser, in der Schlesischen 25 oder in der Gräfestraße. Selbst von Menschen die trotz solidarischer Unterstützung durch Aktivist_innen und Nachbar_innen im Auftrag ihrer Wohnungseigentümer von der Polizei brutal zwangsgeräumt wurden, wurde uns ein Radiator vorbeigebracht. Und nach und nach lernen wir nun auch die Bäder unsere Nachbar_innen kennen. Denn duschen und baden gehen wir nun gegenüber, nebenan oder um die Ecke.
Herzlichen Dank an alle!"



Der alarmierende Wartungsbericht vom Februar 2014: 
"Brenner defekt und kann nur erneuert werden"

Hier noch der ursprüngliche Hilferuf der Reiche 114 auf dem Blog der Wilden Weser.

December 4, 2014

BERLIN ASPIRE & BEARM: Kaltes Entmieten? | BERLIN ASPIRE & BEARM: systematic cold exposure?

In der Reichenberger Str. 114 müssen Familien und Wohngemeinschaften seit Freitag, 28.11., ohne Heizung und Warmwasser auskommen - bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt!Der Hauseigentümer BERLIN ASPIRE hatte sich zuvor geweigert, einen seit 9 Monaten bekannten Schaden an der Hausheizung zu reparieren.

Es liegt nahe, hinter der Tatenlosigkeit System zu vermuten: "Es geht um das 'kalte Entmieten'", schreibt die Stadtteilinitiative Cafe Reiche, "denn schliesslich werden die Altbau-Mietwohnungen bereits seit Monaten als luxussanierte Eigentumswohnungen im Netz angeboten."

Erst auf Ankündigung einer einstweiligen Verfügung hat die BEARM-"Hausverwaltung" postwendend ihre Leute vorbeigeschickt, um den Mieter_innen anzukündigen, dass am morgigen Donnerstag mit der Reparatur begonnen wird.

Offensichtlich wollen BERLIN ASPIRE und BEARM finanziellen Schaden abwenden und nicht zu viel schlechte Presse riskieren. Wir sind gespannt...

Since last Friday, all inhabitants - among them small children - of Reichenberger Strasse 114 are left without heating and hot water - at temperatures far below zero degrees. The house's owner BERLIN ASPIRE had previously refused to repair a damage of the heating that was known for 9 months. It's very likely that this inaction is systematic and aims to intimidate the tenents.

Only on a warning of a preliminary injunction, BEARM property management immediately sent their people to announce that the repair will start tomorrow. Obviously, BERLIN ASPIRE and BEARM want to avert financial damage and not risk too much bad press.



November 6, 2014

Solidaritätsgraffiti gegen BERLIN ASPIRE Teil II | Solidarity graffiti against BERLIN ASPIRE Part II

Unsere Nachbar_innen werden gesehen haben, dass die Fassade der Reichenberger Strasse 114 immer wieder mit Graffiti in Solidarität mit deren Bewohner_innen versehen wird. Klar, weil BERLIN ASPIRE die Wohnungen teuer verkaufen will, stört sie das. BERLIN ASPIRE hat daher die Hausverwaltung BEARM beauftragt, alle Soli-Graffiti postwendend zu überstreichen.

Wir dokumentieren hier mal wieder einige Eindrücke der letzten Wochen - insbesondere für die Kaufinteressent_innen im In- und Ausland, denen die Widerstände der Mieter_innen vorenthalten werden sollen.

Anyone in the neighborhood has probably noticed that the facade of Reichenberger Strasse 114 is often improved with graffiti in solidarity with its tenants. As BERLIN ASPIRE wants to sell the tenents' homes at maximum prize they need a conflict-free image. So they have instructed their property management BEARM to immediately remove all solidarity graffiti.

So that everyone can take a look, we have documented some impressions here. This might be particularly interesting for prospective buyers here and abroad. Be aware, BERLIN ASPIRE withholds the truth from you about the tenants resistance.












September 1, 2014

Reiche 114: Flyer über ASPIRE & Co. | Reichenberger 114: Flyer on ASPIRE and alike

Hier unser Flyer über die Reichenberger 114, die Gentrifizierung in Berlin-Kreuzberg und die Machenschaften von BERLIN ASPIRE (auch zum Download):

Below our flyer on Reichenberger 114, gentrification in Berlin-Kreuzberg and the deceptive business practices of BERLIN ASPIRE and alike.

August 31, 2014

Redebeitrag des Café Reiche zur Aufwertung | Today's speech by Café Reiche on gentrification

Gut besucht schon am Nachmittag (Fotos: GEKKO Reichenberger Kiez)
Wir dokumentieren hier den Redebeitrag des Café Reiche auf dem heutigen 6. Reichenberger Straßenfest:

"Seit Jahren beobachten wir im Reichekiez eine rasante Aufwertung. Hier, wo Jahrzehnte kaum jemand leben wollte, entstehen Luxusbauten wie das CarLoft und werden massenhaft Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Das alles geht einher mit der Verdrängung langjähriger Mieter_innen, die schon hier gewohnt haben, als der Kiez für vermögende Leute noch unattraktiv war. Die Menschen, die jetzt aus unserem Kiez rausgedrängt werden, haben den Kiez über Jahre gestaltet und eine solidarische Nachbarschaft gepflegt. Jetzt sollen sie raus und finden bezahlbaren Wohnraum nur noch am Stadtrand. Wir finden das Scheiße und organisieren uns dagegen, weil es unsere Freund_innen, Nachbar_innen und wir selbst sind, die Platz machen sollen für die neuen wohlhabenden Käufer_innen und Mieter_innen. Welche Dimensionen das ganz hat, zeigen folgende Zahlen: In Friedrichshain-Kreuzberg wurden im letzten Jahr 1563 Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt und mit knapp 3.200 Immobilienverkäufe etwa 1,5 Milliarden Euro über den Tisch geschoben. Aktuell trifft es die Reiche 114, die von Berlin Aspire Real Estate in Eigentumswohnungen umgewandelt werden soll.

Der Infostand der Reiche 114
Der Ausverkauf der Stadt und die Zerstörung unserer Lebensräume muss endlich gestoppt werden. Wir haben an den Ständen der Café Reiche und der Reiche 114 zahlreiches Infomaterial ausliegen. Lasst uns miteinander ins Gespräch kommen und gegenseitig unterstützen. Aktionen, die anstehen, sind unter anderen: eine große Mieter_innen-Demo am Samstag, dem 6. September, gegen Verdrängung und Umwandlung, Treffpunkt 15:00 Mehringdamm/Blücherstraße. Oder der kollektive Besuch des Berliner Abgedordentenhauses am Mittwoch, dem 10. September, 14.00 Uhr, Raum 311 – Bernhard-Letterhaus-Saal. In dieser Sitzung soll darüber debattiert werden, ob Berlin eine Umwandlungsverordnung braucht oder nicht. Wir sagen: Ja! Die brauchen wir schon lange und jetzt erst recht!

Und wem das alles viel zu langsam geht oder wer mal seinen ganzen Frust rauslassen will, kann an unseren Ständen auch zum Dosenwerfen kommen und Taekker, Berlin Aspire, Akelius und Salaground mal richtig vom Tisch fegen. Und weil es legal ist, Mietwohnungen als Eigentumswohnungen zum Verkauf anzubieten, auch wenn sie noch gar nicht umgewandelt wurden, zerschlagen und verkloppen wir mal eben auch symbolisch die ganzen Immobilienfirmen, die uns das Leben schwer machen. Der Einsatz ist niedrig: von faulen Eiern über Farbbetel und Pflastersteinen nehmen wir auch falsches und echtes Bares. Das echte Bare werden wir an die Repressionsopfer der Zwangsräumung in der Reiche 73 vom 27. März diesen Jahres weiterreichen. Hauseigentümer, CDU-Politiker und Burschenschaftler Brenning hat die Solidarität der Nachbar_innen mit massiver Polizeigewalt beantwortet. Nach der Räumung wurden 10% der Unterstützer_innen festgenommen und noch Wochen später zog die Polizei mit Hilfe von Videoauswertungen Unterstützer_innen aus der U-Bahn und verpasste ihnen eine Anzeige. Die Polizei, die 9 Tage unseren Kiez belagert hat um die besetzte Schule zu räumen, ist hier nicht willkommen! Dagegen betonen wir ausdrücklich: Refugees welcome!"