April 22, 2018

Video: 25 000 gegen AKELIUS & Konsorten | Video: 25,000 against AKELIUS and alike


Als kleiner Nachschlag: Auch nach anfänglichem Dauerregen, fast drei Stunden Marsch und 5 Kilometern Strecke bot die Mietenwahnsinn-Demonstration am 14. April noch einen sehr imposanten Anblick. Den Zeitraffer wollen wir euch und unseren Widersachern - allen voran AKELIUS - nicht vorenthalten.

April 15, 2018

25 000 protestieren gegen Mietenwahnsinn - und gegen Akelius | 25,000 protest against rising rents - and against Akelius



Die Demonstration am gestrigen Samstag war ein großer Erfolg der Berliner Mieter_innen. Nach Schätzung der Veranstalter_innen sind rund 25.000 Personen dem Aufruf zum WIDERSETZEN gefolgt - trotz des anfänglichen Regenwetters.

Das ist ein starkes Signal der Solidarität und gegen die Vereinzelung. Über 220 Initiativen und Organisationen haben durch die Unterstützung der Demonstration ein überwältigendes Zeichen des Aufbruchs gesetzt.

Auch das Bündnis gegen Akelius, darunter die Mieter_innen der Reichenberger 114, beteiligte sich. Das war ein vielversprechender Auftakt. Leidgeplagte Akelius-Mieter_innen, vernetzt euch hier!

 




 Hier gibt es Presseberichte etwa des Neuen Deutschlands und der Berliner Zeitung.





March 25, 2018

Mieter_innen schlagen Berlin Aspire in die Flucht – Akelius lauert schon | Tenants fight off Berlin Aspire – New threats through Akelius

Berlin Aspire hat sich am Widerstand der Mieter_innen der Reichenberger 114 die Finger verbrannt – doch denen droht bereits neues Ungemach.

Der Plan von Berlin Aspire, das Mietshaus Reichenberger 114 in Eigentumswohnungen umzuwandeln und die Mieter_innen zu vertreiben, ist nicht aufgegangen. Jetzt hat Aspire die Notbremse gezogen und das Haus zum 1.1.2018 an den schwedischen Immobiliengiganten Akelius verkauft. Laut eigner Webseite besitzt Akelius 50.000 Wohnungen in sechs Ländern, ihr Wert beläuft sich auf gigantische 6,3 Milliarden Euro.
Widerstand in der Okerstraße 3

Beim Kauf hat Akelius das sog. Share-Deal Verfahren genutzt – ein Trick, um Steuern zu sparen und das Vorkaufsrecht der Mieter_innen zu umschiffen. Das ist ein politischer Skandal, weil das Haus im Milieuschutzgebiet liegt und 1990-1995 mit öffentlichen Geldern saniert wurde.

Bei Share-Deals kauft eine Immobilienfirma nicht direkt Wohnungen oder Häuser, sondern nur Anteile an einer Firma, der diese gehören. Sie erwirbt maximal 94,9 Prozent des Objekts und muss keine Grunderwerbsteuer zahlen. So erwarb Akelius die Mehrheit an der „Reichenberger Straße 114 Residential Grundstücks GmbH & Co. KG“ von Berlin Aspire. Schätzungen zufolge entgehen allein Berlin durch solche Tricks 100 Millionen Euro im Jahr.

Akelius Geschäftsmodell basiert auf koninuierlichen Mieterhöhungen, wobei vor allem (forcierte) Mieter_innenwechsel große Sprünge erlauben. Wohin die Reise geht, zeigt folgendes Beispiel im Mietshaus gegenüber: In der Reichenberger Straße 72A vermietet Akelius eine dunkle Erdgeschosswohnung von 28 ㎡ für sage und schreibe 850 €. Bewerben könnt ihr euch bei Sandy Ecke: sandy.ecke@akelius.de

Akelius ist übrigens nicht in der noblen Friedrichstraße ansässig, sondern direkt in Kreuzberg: Erkelenzdamm 11-13, 10999 Berlin.

Die Mieter_innen der Reichenberger 114 hat der Sieg über Berlin Aspire weiter ermutigt. Dra åt helvete, Akelius. Unser Kampf geht weiter!

28 ㎡ und Blick auf die Mülltonnen für 850 €


September 29, 2017

BERLIN ASPIRE: Verdrängen ohne Rücksicht | BERLIN ASPIRE: What law? We want profit!

The business practices of BERLIN ASPIRE against the tenants of Huttenstrasse 71 have reached a new climax. As a tenant has put it: "What happens here is a lesson for real estate investors and financial geniuses. Virtually everything the German legal system has to offer in real estate and tenancy law has been violated - including the prohibition of misuse of tenant housing and the investor protection law."

Die Geschäftspraktiken von BERLIN ASPIRE gegen die Mieter_innen der Huttenstraße 71 haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Das Mietshaus liegt nicht im Millieuschutzgebiet, und viele Wohnungen sind vollkommen unmodernisiert. Es droht eine massive Verdrängung durch Modernisierungsmaßnahmen, die laut Bauamt in Form genehmigter Bauanträge schon beschlossene Sache sind.

Alle Wohnungen sind längst an internationale Investor_innen verkauft. Laut der Mieter_innen-Initiative der Huttenstraße 71 wurden dabei Vorkaufsrechte übergangen oder ausgehebelt. Die Wohnungen werden von der Hausverwaltung BEARM entmietet und in Ferienwohnungen umgewandelt - bisher bereits 13 Stück, die von der Tochterfirma inberlin homes zum Preis von bis zu 28 € pro Qudratmeter vermietet werden.


"Was hier passiert", so die örtliche Mieter_innen-Initiative, "ist ein Lehrstück für Immobilieninvestoren und Finanzgenies, bei dem praktisch alles ausgehebelt wird, was die deutsche Rechtsordnung im Immobilien- und im Mietrecht zu bieten hat - inkl. Zweckentfremdungsverbot und Anlegerschutz!"

Mehr Informationen über die Zweckentfremdungspraxis von BERLIN ASPIRE in der Huttenstraße 71 findet ihr in einem neuen Artikel des Mietermagazins - und auch einen interessanten Vorschlag zum Widerstand.

July 27, 2017

Law firm warns of investment fraud by Berlin Aspire | Kanzlei warnt vor Anlagebetrug durch Berlin Aspire

Law firm warns of investment fraud by Berlin Aspire 

As tenants of Reichenberger 114 we are used to a lot. However, we are astonished to note that the business practices of Berlin Aspire and Berlin Estate are posssibly worse than expected. Even lawyers start to see their chance in advising fraud victims.

The German law firm Resch, which is specialized in investment fraud, urges investors to stay away from business with Berlin Aspire / Berlin Estate. Anyone who has already done should seek for legal assistance immediately. As the law firm writes on its website, the business model of Berlin Aspire / Berlin Estate is based on massive violations of German law and Berlin law. According to Resch lawyers, foreign investors are ripped off by fake legal certainty and false promises of profit. However: the investments are lost, and high penalties might follow.


We advice investors not to get involved in any deal with Berlin Aspire / Berlin Estate – or better stay off real estate business at all. Homes are no commodity!






Kanzlei warnt vor Anlagebetrug durch Berlin Aspire

Wir Mieter_innen der Reichenberger 114 sind viel gewöhnt. Trotzdem nehmen wir mit Staunen zur Kenntnis, dass die Geschäftspraktiken von Berlin Aspire und Berlin Estate offenbar dergestalt sind, dass sogar Anwält_innen ein Geschäft wittern und sich geprellte n Investor_innen anbieten.

Jedenfalls warnt die Anwaltskanzlei Resch, die auf Anlagebetrug spezialisiert ist, Investor_innen, sich auf Geschäfte mit Berlin Aspire/Berlin Estate einzulassen. Wer das bereits getan hat, solle umgehend Rechtshilfe einholen. Wie die Kanzlei auf ihrer Webseite ausführt, basiert das Geschäftsmodell von Berlin Aspire/Berlin Estate auf massiven Verstößen gegen deutsches und gegen Berliner Recht. Laut Resch werden vor allem ausländische Investor_innen abgezockt, indem Ihnen Rechtssicherheit und hohe Rendite vorgegaukelt würden. Doch, so Resch: Die Investitionen gehen verloren, es drohen sogar hohe Strafen.

Wir fordern alle Investoren und Häuslebauer auf, sich auf keinen Deal mit Berlin Aspire/Berlin Estate einzulassen – und überhaupt die Hände von Immobiliengeschäften zu lassen. Wohnraum ist keine Ware!

May 5, 2017

Reichenberger 114 beteiligt sich an 1. Mai-Protesten | Reichenberger 114 joins Mayday protests


Zum 1. Mai haben sich in Berlin weit über 30 000 Menschen an den Protesten gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus beteiligt. Zentrum der Proteste war der Stadtteil Kreuzberg, wo allein an der "Revolutionären 1. Mai-Demonstration" 15 000 Personen teilnahmen.

Die Demonstration, die von den Mieter_innen der Reichenberger Straße 114 mit Transparenten gegrüßt wurde, richtete sich u.a. gegen steigende Mieten und die Verdrängung aus den Kiezen.

Wie nötig Widerstand ist, zeigte sich in der Reichenberger Straße 114 schon ein paar Tage später. Nachdem einige ihrer Lakaien die politischen Graffiti beseitigt hatten, traf sich die ASPIRE-Mafia im Hof, um ihre Machenschaften zu besprechen. Achtung Risikokapital - Wir bleiben alle!

On Mayday, more than 30,000 people participated in the protests in Berlin against social exclusion and racism. The center of the protests was the district of Kreuzberg, where 15,000 people joined the "Revolutionary Mayday demonstration".

The protestors - who were greeted from the tenants of Reichenberger Strasse 114 by banners - chanted slogans against rising rents and gentrification.


How urgent resistance is, became obvious just a few days later. After some of their lackeys had removed the political graffiti, the ASPIRE mafia met in the courtyard to discuss their wheeling and dealing. BERLIN ASPIRE F*** OFF - WE WILL STAY!




September 7, 2016

MieterEcho: Schlupfloch in Verordnung | Tenant magazine: Loophole in Anti-Conversion Regulation

In der August-Ausgabe des MieterEchos findet sich ein interessanter Artikel über die illegalen Machenschaften von BERLIN ASPIRE:


Schlupfloch in Verordnung 
Trotz Zweckentfremdungsverbot weitet Berlin Aspire Kurzzeitvermietung aus

Von Rainer Balcerowiak

Seit rund fünf Jahren ist das Unternehmen Berlin Aspire Real Estate in Berlin aktiv. Die zu einer israelischen Unternehmensgruppe gehörende Firma erwirbt Wohnhäuser in begehrten Innenstadtlagen, um diese zu entmieten und in Eigentumswohnungen oder Ferienapartments umzuwandeln. Letzteres ist zwar nach Ablauf der im Zweckentfremdungsverbotsgesetz festgelegten Übergangsfrist seit Mai dieses Jahres illegal, doch das Angebot wird anscheinend sogar ausgeweitet. Vor Kurzem zogen erstmals Gäste in eine Wohnung in der Helmholtzstraße 40 in Charlottenburg ein. (...)


Den ganzen Artikel findet ihr hier. Siehe auch unser Beitrag zum gleichen Thema hier.



The August edition of the tenant magazine "MieterEcho" held an interesting article on the illegal business practices of BERLIN ASPIRE:


Loophole in Regulation

Despite the new law to ban the misappropriation of tenant appartments, Berlin Aspire expands short term rentals 

By Rainer Balcerowiak 


The company Berlin Aspire Real Estate has been active in Berlin for 5 years. It belongs to an Israeli business group company which acquires residential buildings in prestigious downtown locations to get rid of the tenants and convert them into condos or vacation apartments. Although the latter is illegal since the transitional period of the Anti-Conversion Regulation ended in May, Berlin Aspires portfolio has apparently even extended. Only recently, guests started to move into an apartment in Helmholtz Street 40 in Charlottenburg.
(...)

For the full article, see here (in German only). See also our post here.

 

August 23, 2016

Mängel ohne Ende, aber ASPIRE / BEARM kümmert's nicht | Countless defects, but ASPIRE / BEARM don't care

Erneut haben Einbrecher die Tatsache zu nutzen versucht, dass BERLIN ASPIRE und die Hausverwaltung BEARM nichts für die Instandhaltung des Gebäudes tun.

Seit Monaten weisen Mieter_innen darauf hin, dass das Schloss der Haustür kaputt ist - und es geschieht nichts. Ebensowenig wurden andere Mängel beseitigt, die längst dokumentiert sind. Die Betriebskosten sind trotzdem stark angehoben worden. Die Hausbewohner_innen haben wegen der unhaltbaren Zustände jetzt die Wohnungsaufsicht alarmiert.


Once more, burglars took advantage of the fact that BERLIN ASPIRE and the property management BEARM do nothing for the maintenance of our tenement building.

For months, tenants habe been poiting out, that that the lock of the front door is broken - and they did not do anything about it. Neither were any of the other defects fixed which have been repeatly reported to BEARM. The tenants now informed Berlin's apartment supervision authority about the intolerable conditions.


June 13, 2016

"Der Eimer ist voll!" | "The garbage can is full!"




Obwohl die Betriebskosten längst überdurchschnittlich hoch sind, lässt BERLIN ASPIRE die Bewohner_innen der 114 weiterhin im (Sperr-)Müll leben. Der dringenden Bitte nach einer weiteren Mülltonne wurde bis heute nicht entsprochen.

Wir sagen: "Der Eimer ist voll! Schmeißt euren Müll dem Hausbesitzer vor die Tür!"





Although service charges are far higher than average, BERLIN ASPIRE leaves the tenants of Reichenberger 114 live in garbage. The demand for another garbage can was not met until today.

We say: 'The garbage can is full! Throw your garbage in front of the landlord's door!"


May 21, 2016

ASPIRE vermietet weiter Ferienwohnungen! | ASPIRE continues to rent out holiday apartments!

AirBnB hat ASPIRE und andere "Profis" von ihrem Portal geworfen. Nun vermietet ASPIRE Ferienwohnungen als "Wohnen auf Zeit" ganz offen auf ihrer Seite - eine Lücke, mit der viele Anbieter das Zweckentfremdungsverbot umgehen.

AirBnB threw ASPIRE and other "professionals" from its website. However, ASPIRE continues to rent holiday apartments as "short-term" openly on their own page - a more and more common move to circumvent the Berlin "Zweckentfremdungsverbot" (Berlin law against misappropriation of apartments).





Liste der Häuser von BERLIN ESTATE bzw. ASPIRE 

List of the tenant buldings owned by BERLIN ESTATE and ASPIRE (with the number of holiday apartments)


Mittenwalder Straße 47 in Kreuz­berg (mindestens 2 Ferienwohnungen)

Karl-Kunger-Straße 26 in Treptow (8 Ferienwohnungen)

Hermannstraße 232 in Kreuzberg

Sonnenburger Straße 55 in Prenzlauer Berg (mindestens 5 Ferienwohnungen)

Blücherstraße 37 in Kreuzberg (5 Ferienwohnungen)

Fürbringer Straße 27 in Kreuzberg (mindestens 1 Ferienwohnung)

Wildenbruchstraße 6 Neukölln (2 Ferienwohnungen)

Weserstraße 59/60 in Neukölln (2 Ferienwohnungen)

Helmholtzstraße 24 in Charlottenburg (3 Ferienwohnungen)

Oldenburger Straße 28 in Moabit (1 Ferienwohnung)

Hobrechtsraße 40 in Neukölln (7 Ferienwohnungen)

Stephanstraße 52 in Moabit (3 Ferienwohnungen)

Huttenstraße 71 in Tiergarten (Moabit) (mindestens 1 Ferienwohnung)

Fehmarner Straße 6 im Wedding (mindestens 7 Ferienwohnungen)

Reichenberger Straße 114 in Kreuzberg

Weisestraße 21 (4 Ferienwohnungen)
http://berlinestate.com/projects/weise-strasse/

Emser Straße 102
http://berlinestate.com/projects/emser-strasse/

Voigtstraße
http://berlinestate.com/projects/voigt-strasse/

Grunewaldstraße
http://berlinestate.com/projects/grunewald-strasse/

Guineastraße
http://berlinestate.com/projects/guniea-strasse/

Biebricher Straße 2 Neukölln (2 Ferienwohnungen)

Donaustraße 10-11

September 3, 2015

Stadtweiter Flohmarkt - "Karte der Verdrängung" - BEARM | city wide flea market - "map of expulsion" - BEARM

[english below]

Liebe Leute,
hoffentlich seid ihr alle heil und erholt aus dem Urlaub zurück oder habt hier Kraft tanken können für eine weitere Etappe im Kampf gegen BERLIN ASPIRE, BEARM und Konsorten.

Wir möchten euch auf drei Dinge hinweisen.

1. Am 6. September 2015 wird es u. a. in der Reichenberger Str. 114, der Forster Str. 20, Wiener Str. 20,
der Görlitzer Str. 37 und 50, der Cuvrystr. 29, der Oppelner Str. 20 und noch vielen anderen Häusern in Kreuzberg, Treptow, Neukölln und Schöneberg Hinterhofflohmärkte geben. Alle Adressen findet ihr hier.
Kommt vorbei, lernt eure Nachbarschaft kennen, stöbert und findet tolle Sachen!

2. Die Wrangelkiez-Initiative "Bizim Kiez", die weiterhin jeden Mittwochabend in der Wrangelstrasse eine Kundgebung organisiert, arbeitet an einer "Karte der Verdrängung" in SO 36. Wenn ihr Infos zu weiteren Häusern habt (Eigentümer, Hausverwaltung und Konfliktchronik), könnt ihr das an melden@bizim-kiez.de schicken.

3. In der TAZ (Print) ist ein Artikel über die Machenschaften der BEARM Hausverwaltung in der Voigtstrasse 42 erschienen, den wir euch nicht vorenthalten wollen.




Hi everybody,Hopefully all of you have all returned safe from vacation or were able to recharge your batteries in town for another stage in the fight against BERLIN ASPIRE, BEARM and alike. 

We would like to draw your attention to three things. 

1. On September 6, 2015, there is a city wide back yard flea market (e.g in here in Reichenberger Str. 114, Forster Str. 20, Wiener Str. 20, Görlitzer Str. 37 and 50, Cuvrystr. 29, Oppelner Str. 20) in Kreuzberg, Treptow, Neukölln and Schöneberg. All addresses can be found here.Come along, get to know your neighborhood and find great stuff!

2. The Wrangelkiez-Initiative "Bizim Kiez", which continues to organize a protest rally every Wednesday in Wrangelstrasse, is working on a "map of expulsion" in Kreuzberg 36. If you have information on other houses (landlords, property management and conflict chronicle), please send it to melden@bizim-kiez.de. 

3. Berlin newspaper TAZ (print) published an article on the evil activities of BEARM Property Management in Voigtstrasse 42 (in German only).

June 10, 2015

Suizid in BERLIN ASPIRE-Haus | Suicide in BERLIN ASPIRE apartment building

In der Karl Kunger Str. 26 ist es zu dem Suizid eines älteren Mieters gekommen, der womöglich in einem Zusammenhang steht mit der aggressiven Umwandlungspraxis durch den Investor BERLIN ASPIRE - so zumindest legt es ein Artikel auf dem Blog der Mieter_innen-Initiative Karla Pappel nahe.
In jedem Fall: Helft einander und organisiert euch! Nur zusammen sind wir stark!

Unfortunately, it has come to the suicide of an elderly tenant in Karl Kunger Str. 26. According to an article on the blog of the tenant initiative Karla Pappel, the suicide has to be seen in the context of the aggressive conversion practices by the investor BERLIN ASPIRE
In any case: Support each other and get organized! Only together we are strong!





May 8, 2015

Solidaritätsgraffiti gegen BERLIN ASPIRE Teil III | Solidarity graffiti against BERLIN ASPIRE Part III



Unsere Nachbar_innen werden gesehen haben, dass die Fassade der Reichenberger Strasse 114 immer wieder mit Graffiti in Solidarität mit deren Bewohner_innen versehen wird. Klar, weil BERLIN ASPIRE die Wohnungen teuer verkaufen will, stört sie das. Oder will BERLIN ASPIRE inzwischen sogar das ganze Haus abstoßen, weil die kürzlich erlassene Umwandlungsverordnung ihren Machenschaften einen Strich durch die Rechnung macht?


Jedenfalls hat BERLIN ASPIRE kürzlich alle Außen- und Treppenhauswände eilig übermalen lassen (reichlich schlampig übrigens). Weil vielen das zu langweilig war, war es bald schon wieder bunt. Einige Eindrücke seht ihr hier.












Neighbours probably noticed that the facade of Reichenberger Strasse 114 is often improved with graffiti in solidarity with the building's tenants. As BERLIN ASPIRE wants to sell the tenents' homes at a maximum prize, they rely on a conflict-free image. That's why they instructed their property management BEARM to immediately remove all graffiti. Recently, BERLIN ASPIRE had even all walls painted over in a hasty action (pretty sloppy by the way.) Is it because the want to get rid of the whole building after the Berlin parliament passed a new regulation of condominium conversion? 


 Anyway, the whitewashed walls didn't last for long. We have documented some impressions here. This might be particularly interesting for prospective buyers here and abroad. Be aware, BERLIN ASPIRE withholds the truth from you about the tenants resistance!









April 21, 2015

Neue Artikel über die Machenschaften von Immobilienunternehmen | New articles expose BERLIN ASPIRE and alike

Two new articles in the Berlin press expose the deceptive practices of BERLIN ASPIRE and alike--but also see resistance rising.

Der Tagesspiegel widmet sich in einem Spezial den Machenschaften von Immobilienunternehmen - und dem Widerstand der Mieter_innen.

"Häuserkampf - Rausfliegen, wo andere Urlaub machen: Über das Internet werden in Berlin immer mehr private Ferienappartements angeboten. Das verändert den Markt für Mieter – weil Touristen ihnen die Wohnungen streitig machen. In dieser dreiteiligen Geschichte erkunden wir, was Menschen eigentlich hier suchen und wie Online-Firmen ihnen ein Gefühl verkaufen. Wir erzählen, wie Immobilienunternehmen die Stadt als Spekulationsmasse nutzen. Und wie ganz normale Berliner versuchen, sich dagegen zu wehren."

Lesenswert ist außerdem folgender Artikel über die Zunahme fristloser Wohnungskündigungen und Zwangsräumungen: Immer mehr Zwangsräumungen in Berlin (Tagesspiegel.de 18.04.2015)

March 26, 2015

REICHE 114 spendet für eigene Hausverwaltung | REICHE 114 donates to BEARM property management

Tenants and neighbours of REICHENBERGER 114 have collected donations for BEARM property management as BEARM seems not to have the money for a second key to the boiler room (and prefers to see the tenants freeze).

Übergabe einer Spendensammlung der MieterInnen der Reichenberger Str. 114 und ihrer NachbarInnen für einen zweiten Heizungskeller-Schlüssel an die Hausverwaltung BEARM

Wir wissen: Berlin Aspire gibt sich gerne groß, ist aber doch wohl eher klein. Ebenso die Hausverwaltung BEARM, an der Berlin Aspire 95% der Eigentümeranteile hält. Und weil die beiden so arm dran sind, mussten wir MieterInnen der Reichenberger Str. 114 diesen Winter immer wieder im Kalten sitzen.

Im November/Dezember 2014 fiel vom 27.11. bis 5.12. die Heizungs- und Warmwasserversorgung im gesamten Haus aus. Brenner-Totalschaden. Aber dass der Brenner defekt war und hätte ausgetauscht werden müssen, war schon bei der letzten Inspektion am 17. Februar 2014 festgestellt worden. Nur Berlin Aspire wollte sich um die Reparatur drücken. Vergebens, der Brenner verreckte endgültig und wir froren.

Und vom 09.02. bis 10.02.2015 noch mal das Gleiche. Totalausfall der Heizung- und Warmwasserversorgung für alle MieterInnen. Diesmal lag zwar kein Brenner-Totalschaden vor, aber weil BEARM leider nur einen Schlüssel für den Heizungskeller hat und ein Mitarbeiter diesen mit nach Hause genommen hatte und dieser Mitarbeiter zu allem Unglück auch noch erkrankte, konnte eben niemand in den Heizungskeller geschickt werden, um die Anlage wieder anzuschmeißen. Und weil ein Totalausfall der Heizungsanlage kein Notfall ist, wurde natürlich auch kein Notdienst beauftragt.

Wir MieterInnen sind aber handfeste OptimistInnen und glauben unerschütterlich daran, dass irgendwann Vernunft, Logik und Verantwortungsgefühl auch bei den Menschen von Berlin Aspire und BEARM einziehen werden. Aber um die Zeit bis dahin zu überbrücken, haben wir zusammengelegt und für einen zweiten Heizungskeller-Schlüssel gesammelt.

Daher: einfach das Sparschwein öffnen, mit dem vorhandenen Heizungskeller-Schlüssel zum Schlüsseldienst gehen und freundlich darum bitten, dass er nachgemacht wird. Sollte das allerdings eine Überforderung darstellen, bieten wir an, all diese komplizierten Schritte selbst zu erledigen und den Ersatzschlüssel auch gleich bei uns aufzubewahren. Dann ist er stets vor Ort und wir müssen nicht mehr frieren.

Die edlen SpenderInnen:

Mieterinnen und Mieter der Reichenberger Str. 114 und ihre NachbarInnen